
Du hast 1000 Follower auf Instagram. Vielleicht auch mehr. Und trotzdem fragst Du Dich, warum die Anfragen ausbleiben.
👉🏼 Das liegt wahrscheinlich nicht daran, dass Du zu wenig postest.
Es liegt daran, dass Instagram für Dein Business vielleicht gar nicht der richtige Hauptkanal ist – egal wie sehr Du Dich ins Zeug legst.
In diesem Beitrag erkläre ich Dir, warum Dein Marketing-Kanal von dem abhängt, was Du verkaufst, und welche Alternativen zu Instagram wirklich funktionieren.
Das klingt offensichtlich – wird aber gerne vergessen.
Marketing gab es schon in Pompeji. Als Gutenberg in den 1440ern die Druckerpresse einführte, folgten fast sofort Flyer, Plakate, Anzeigen. Jedes neue Medium wurde sofort für Marketing genutzt.
Instagram ist das aktuellste Kapitel. Aber nicht das einzige.
Wer sein gesamtes Marketing auf eine einzige Plattform aufbaut, macht sich abhängig – vom Algorithmus, von Trends, von einer App, die Dir nicht gehört.
Bevor Du Dich fragst, ob Du mehr posten, mehr Reels drehen oder endlich TikTok anfangen solltest – beantworte diese Frage:
Verkaufst Du ein Produkt oder eine Dienstleistung?
Klingt simpel. Verändert aber alles.
Bei einem Produkt wollen Menschen finden und vergleichen. Sie öffnen Google. Sie schauen auf Marktplätzen. Sie entdecken Dich über einen Flyer am richtigen Ort. Sie haben eine konkrete Suchabsicht – und wenn Du dort nicht sichtbar bist, kaufen sie woanders.
Bei einer Dienstleistung ist Vertrauen wichtiger als Vergleich. Deine Kunden wollen wissen, wie Du denkst, wie Du arbeitest, ob Du die Richtige bist. Dafür brauchen sie Zeit mit Dir – über einen Newsletter, einen Podcast, Content mit Tiefgang.
Eine Frage, die das sofort verdeutlicht:
Würdest Du ein Geburtstagsgeschenk in einem Podcast suchen?
Nein. Aber Du würdest einer Beraterin, die Du im Podcast kennengelernt hast, eher vertrauen als jemandem, den Du nur aus dem Feed kennst.
Welche App öffnest Du als erstes, wenn Du ein bestimmtes Produkt suchst?
Wahrscheinlich nicht Instagram.
Ja, wir kaufen auch von TikTok und Insta. Aber dann, weil wir etwas zufällig gesehen haben. Nicht weil wir mit dieser Kaufabsicht die App geöffnet haben.
Zufälliger Kauf und gezielter Kauf sind zwei völlig verschiedene Wege. Und Dein Marketing sollte beide kennen – aber nicht verwechseln.
Sei dort präsent, wo Deine Kunden suchen. Nicht dort, wo Du zufällig am meisten Zeit verbringst.
Für produktbasierte Businesses:
Bist Du lokal verfügbar, richte einen Google My Business Account ein – kostenlos und einer der effektivsten Schritte für lokale Sichtbarkeit.
Für Dienstleister:
Das bedeutet nicht, dass Du Insta hinschmeißen sollst.
Aber betrachte es weniger als Verkaufskanal und mehr als den Ort, wo Deine Kunden Dir vertrauen lernen. Nimm sie mit in Deinen Alltag. Zeig, wie Du Deine eigenen Produkte nutzt. Sei eine Person, kein Feed.
Und je nach Alter Deiner Zielgruppe lohnt sich außerdem Facebook zum Cross-Posten – minimaler Aufwand, mehr Reichweite.
1000 Follower auf Instagram sind ein guter Start. Aber Dein Marketing darf einfacher sein, als Du denkst – wenn Du weißt, wo Deine Kunden wirklich suchen.
👉 Stell Dir eine Frage:
Wenn Deine Wunschkundin heute nach dem sucht, was Du anbietest – wo sucht sie zuerst?
Und wenn Du das für Dein Business gemeinsam durchdenken willst – ich bin nur einen Call entfernt.
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